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PACKET-RADIO-GATEWAY

2m Relais DB0UT (VFDB Koblenz, Z11)

db0ut

Standort:
Kahlheid, Fernmeldeturm DFMG
JN39NR, 3 km S-O Erbeskopf,
49°44'58,65'' Nord   007°07'06,65'' Ost

Frequenz:
RV62 (145,775/145,175 MHz)

Antennenhöhe:
766m + 67m Mast + 2m Rohr = 835 m
Jetzt schon höchstes 2m Relais in RPL

Antenne: Kathrein Vormastdipol K552921, in Richtung Westen
Kabel: 37m Ecoflex 10 (- 1,8dB)
Duplexer: DPRE5-6VL, (- 1,7dB)
ik-telecom.com
Transceiver: 2 x Grundig FK-105 Betriebsfunkgeräte
Sendeleistung: ca. 15 W (6 Watt kommen an der Antenne an)

Betreiber: VFDB Koblenz Z11 (war mal Z23 Trier, Ende 2000 aufgelöst)
Verantwortlich: Klaus Neumann, DF6WN, Idar-Oberstein (Z11/K49)

Geplant für 2010:
Komplett-Neuaufbau des Relais, mit hochwertigem RX/TX nach DJ9HH.
(Das "alte" Relais läuft provisorisch, bis das neue aufgebaut ist).
Die Antenne soll 40m höher gesetzt werden auf die Mastspitze, dann 875m hoch! Das Koaxkabel wird erneuert, ca. 70 m Cellflex 1/2" .

Spendenkonto:
DARC-OV Hochwald
Konto: 102 137 203
BLZ: 570 698 06
VR-Bank Hunsrück-Mosel eG
Verwendungszweck: DARC - DB0UT neu

Reichweite:

db0mor

Theoretische Ausbreitung nach RadioMobile V6.2.5

Die Geschichte:
Am 20.04.2007 musste das Relais DB0UT nach fast 30 Jahren Betrieb abgeschaltet werden, da es die Bedingungen der Turmgesellschaft nicht mehr erfüllte. Die Stromaufnahme der alten Technik war zu hoch und, wie die Nutzer des alten Relais in Erinnerung haben, hatte die Relaistechnik in den letzten Betriebsmonaten so einige Probleme gemacht.

Der kleine Ortsverband Hochwald, K52, nahm sich unter Federführung des OVVs Horst Hubert, DG2PC, der Problematik an. Horst setzte sich mit befreundeten Funkamateuren, die das technische Know-How haben zusammen
und erarbeitet ein Konzept für ein neues Relais, dass den technischen Anforderungen der Turmgesellschaft und dem Bedarf der im Einzugsbereich wohnenden Funkamateure entsprechen sollte.

Seit dem 01.11.2008, 15.33 Uhr Ortszeit, ist das 2m-Relais DB0UT vom Standort Nähe Morbach, JN39NR, Kahlheid, als „Erbeskopfrelais“ durch den Einsatz von einer Reihe von einsatzfreudigen OM’s wieder „On Air“. Die Antenne des Relais befindet sich in 835 m über N.N auf dem Fernmeldeturm. Das Relais deckt das nordwestliche Rheinland-Pfalz, also von Gerolstein bis Kaiserslautern, das gesamte Saarland, Westfrankreich bis Verdun, Luxemburg und Südbelgien ab.
Nach der Wiedereinschaltung des Relais sind wieder viele OM’s zu hören, die wegen der topographischen Verhältnisse in Eifel, Hunsrück und Pfalz nach Abschalten des Relais nicht mehr zu hören waren.
Ein besonderer Dank gilt Klaus, DF6WN, für Herstellung, Installation und Betreuung des Relais sowie Jürgen, DK5WJ, Sascha, DO6DZ und Rudi, DL1FDE für die Mithilfe bei der Installation vor Ort, sowie Werner, DC1WO und Manuel Stenger, DH9VQ für Materialspende bzw. techn. Betreuung und letztlich ein Dank an Heinz, DF9PR, OVV von Z11 vom VFDB für die gute Zusammenarbeit. Bei passender Gelegenheit werden alle, die zu dem Gelingen des Projektes mitgeholfen haben, zu einer kleinen Feier zusammenkommen. Doch bis dahin ist noch ein weiter Weg. Das, was im Moment als DB0UT arbeitet ist zwar funktionsfähig, aber noch lange nicht fertig. Die Antenne wird immer noch über das alte Kabel mit vielen Flickstellen betrieben, die Antenne ist noch nicht optimal
ausgerichtet, Sender, Empfänger und Steuerung bedürfen noch einiger wichtiger Optimierungen um ein langes Leben mit hoher Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Der Neubau des Relais, die erforderlichen Optimierungen sowie der Betrieb kosten viel Geld. Ein großer Teil der Finanzierung wurde durch großzügige Spenden umliegender Ortsverbände und einiger Privatpersonen realisiert und belastet die OV-Kasse des kleinen OV K52 mit seinen rund 17 Mitgliedern doch erheblich. Für den Betrieb des Relais fallen des weiteren 100,- Euro jährlich an, die an die Turmgesellschaft zu entrichten sind. Hier würde es uns sehr freuen, wenn alle Ortsverbände die im Einzugsbereich liegen, sich mit einem kleinen Beitrag an den Betriebskosten beteiligen. Wenn jeder der in Frage kommenden Ortsverbände einen entsprechenden Betrag zur Verfügung stellt, so sind die Gebühren für die Turmgesellschaft schon gedeckt.